Eine kleine Vorbetrachtung
Text & Artikelbild: Gerhard Paproth
Erfahrungsgemäß kann man schon im Vorfeld spüren, wo es lang gehen wird mit der jeweils anstehenden Fashionweek Berlin, organisationsmäßig, richtungsmäßig und programmmäßig.
Text & Artikelbild: Gerhard Paproth
Erfahrungsgemäß kann man schon im Vorfeld spüren, wo es lang gehen wird mit der jeweils anstehenden Fashionweek Berlin, organisationsmäßig, richtungsmäßig und programmmäßig.
Erschienen bei Matthes & Seitz, Berlin 2021
Text & Artikelbild: Boris Marberg
Im Umfeld der Pariser Modeszene hat die Anthropologin Giulia Mensitieri treffsicher und reflektiert die Modeindustrie unter die Lupe genommen. Dabei analysiert sie die Mechanismen der neoliberalen, kapitalistischen Denkweise mit ihren Ambivalenzen und wie sich diese in der Modeindustrie zeigen.
Text: Boris Marberg
Bilder: IMAXtree & HFDA / The Sparkle Content (1)
Es ist mehr oder weniger den andauernden Gegebenheiten geschuldet, dass sich die Modewochen in sehr großem Umfang seit knapp einem Jahr neu und virtuell präsentieren und damit auch andere Blickwinkel und andere Schwerpunkte herausbilden können.
Text: Gerhard Paproth
Bilder: Screenshots aus Videos und je ein Bild von der offiziellen Webseite
Ausgerechnet jetzt, im großen Shutdown, kann man unkompliziert die verschiedenen Fashionweeks international besuchen – im Internet. Wir schauen dieser Tage in die Publikationen der offiziellen Homepage der Seoul Fashionweek (22. – 27. März), und freuen uns über andere Ästhetik, andere Orte und ein anderes modisches Selbstverständnis.
Text und Bilder: Gerhard Paproth
Die vom Berliner Senat geförderte Showroom-Veranstaltung DACH zu den Fashionweeks verteilt sich, noch real, in der Fashionweeksaison auf mehrere große Städte, angesichts der Tatsache, dass Reisen zu Pandemiezeiten ja problematisch bis unmöglich ist. Die Showzeiten sind entsprechend versetzt, aber dennoch reisen nicht alle teilnehmenden Kollektionen in alle fünf Städte, leider, die Label-Präsenzen sind verschieden gemischt.
Text: Gerhard Paproth
Bilder: Vorschaubilder der Netzvideos
Hier nun die letzte Playliste der offiziellen Schauen zur digitalen Pariser Fashionweek aw2021. In dieser nun ziemlich vollständigen Übersichtsfassung wird deutlich, wie wichtig und wie etabliert die Gesamtveranstaltung ist, wie Alteingesessene und Neue Labels sich vermischen und auch modekonzeptuell ergänzen.
Text: Gerhard Paproth
Bilder: Screenshots/Vorschaubilder der Netzvideos
Wir setzen die Übersicht der offiziellen Schauen zur digitalen Pariser Fashionweek fort, unkommentiert, jedoch auf Leserwunsch wieder als direkte Links. Hier die Videos zur Pariser Fashionweek von Samstag und Sonntag
Text: Gerhard Paproth
Bilder: Vorschaubilder der Netzvideos
Wir setzen die Übersicht der offiziellen Schauen zur digitalen Pariser Fashionweek fort, unkommentiert jedoch auf Leserwunsch soweit möglich als direkte Links. Hier die Videos von Donnerstag 4. und Freitag 5. März
Text: Gerhard Paproth
Bilder: Screenshots/Vorschaubilder der Netzvideos
Am zweiten Tag der Pariser Fashionweek wird deutlich, dass die Selbstorganisation der Labels nun in eine andere Dimension gelangt ist, denn die Livepräsentation, die bisher außer von der Modegestaltung maßgeblich von der Location der Schau abhängig war, gilt es jetzt in auch in filmische Sprache zu übersetzen, Artdirektoren von außen spielen nun eine nicht unwesentliche Rolle für den Erscheinungsstil.
Text: Gerhard Paproth
Bilder: Screenshots aus den Netzvideos
„Aber, um es klar zu sagen, alle Häuser brennen darauf, zu physischen Shows zurückzukehren. Viele Designer sind sehr frustriert“ sagt Pascal Morand, Exekutivpräsident der Fédération de la Haute Couture et de la Mode Paris dem Fashion Network und unterstreicht damit auch unseren Eindruck, dass die Digitalisierung der Modewochen wirklich nur eine vorübergehende Lösung ist beziehungsweise sein kann. Und dass das Besondere fehlt.
Text: Gerhard Paproth
Bilder: Screenshots aus den youtube-live-Videos
Der dritte Tag hatte, abgesehen von dem wundervollen Videoclip von Rebekka Ruétz, nur wenige Highlights zu bieten. Nicht zuletzt deshalb, weil die meisten Designer auf Live-Shows verzichteten und stattdessen vorbereitete Videofilmchen eingespielt haben. Das sorgt zwar für eine eigene, leichter zu kontrollierende Qualität, rückt aber noch weiter ab von dem Live-Feeling, das die eigentliche Atmosphäre der Fashionweeks besonders macht.
Text: Gerhard Paproth
Bilder: Screenshots aus den youtube-live-Videos
Es macht nur begrenzt Sinn, über alle Schauen und Präsentationen ausführlich hier zu berichten, wo jeder sie auch selbst im Netz abrufen kann. Dabei sind die Beiträge unterschiedlich gut, bei den Schauen nicht zuletzt auch wegen der Kamera- und Schnittarbeiten, wegen der Beitragskonzepte und nicht zuletzt wegen der Protagonisten selbst. Viele Talk-Formate sind dabei und die reichen von eher belanglosem Geplauder bis zu sehr aufschlussreichen Erzählungen von Werdegängen und Modepolitik.
Text: Gerhard Paproth
Bilder: bereitgestellt vom Presseservice
Die Entscheidung, mit dem Hauptpreis-Gewinner des Modefestivals von Hyères die Fashionweekschauen zu eröffnen, ist wie schon in den Saisons zuvor eine kluge Markierung zum State of the Art. Und es wird auch offenkundig, was die dortige, hochkompetente Festival-Jury als avantgardistisch einstuft: Spass an Modegestaltung steht an erster Stelle, zeitgemäßes Schaffensbewusstsein muss dahinter als Basic deutlich erkennbar sein.
Text: Gerhard Paproth
Bilder: Offizielles Pressematerial (MBFW) und Screenshots Liveshow
Es ist schon wunderbar, dass der Berliner Salon wieder belebt wurde und auch dass er als Installation real aufgebaut wurde. Mit der Filmdokumentation kommen ein paar Erläuterungen der Designer dazu, kurz eingeblendet in die Doku (früher stand der Designer für Fragen live daneben), aber die Verluste sind erheblich größer als genutzte Vorteile.
Text: Gerhard Paproth
Ein geradliniger Blick auf die Fashionweek Berlin AW2021 ist (noch) nicht möglich aber aus dem Vorfeld gerade darum sehr spannend:
– Geschäftsmäßig ist ein großer Teil zur Messe nach Frankfurt gegangen, das focussiert vorteilhafterweise den Blick auf Inhalte und Ausdrucksformen.
Wenn man die Vorankündigungen, die die Neuausrichtung propagieren, interpretiert,
F+F Schule für Kunst und Design
Text & Bilder Boris Marberg
Im Rahmen der Diplomausstellung 2020 wurden in Zürich im Rahmen einer durchgängigen Performance die Abschlusswerke von sechs jungen Modeschöpfenden vorgestellt. Für uns ist die Veranstaltung das erste reale Modeereignis seit dem Frühjahr und ein guter Start wieder in das Kreative hineinzutauchen.
Text & Bilder: Boris Marberg
Auf dem Flughafengelände Tempelhof fand im Januar im Rahmen der Berliner Modewoche die Messe Neonyt statt. Ausgerichtet auf ökologische Mode wurden, neben einer im Kraftwerk präsentierten Schau, viele kleine Veranstaltungen platziert, die sich um den gesamten Bereich von „nachhaltiger Mode“ drehten.
Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth
An der Hochschule Hannover ist der Studiengang Modedesign Teil einer Gruppe von insgesamt 15 Masterstudiengängen (Medien, Information, Design) und stellt die Aspekte Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Ethik als inhaltliche Schwerpunkte heraus. Im Rahmen dessen fordert sie die „Entfaltung individueller Handlungsspielräume und Entscheidungsfreiräume“ für selbstbestimmte Gestaltung.
Besonders erwähnt wird bei der Selbstbeschreibung eine Spezialisierungsoption auf nachaltige Designstrategien, auf Männermode und auf geschlechterübergreifende Enby-Mode (nonbinary).
Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth
Die „Angewandte Kunst Schneeberg“ in Zwickau versteht sich als möglichst offene Hochschule mit vielen persönlichen und experimentellen Freiräumen einerseits und gleichzeitiger Focussierung auf praxisorientierte Professionalität andererseits. Damit ist sie thematisch offener aufgestellt als pointiert soziologisch reflektierende Hochschulen und in den Ergebnissen entsprechend breiter gefächert.
Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth
Es hat schon eine innere Logik, dass die Schauen der deutschen Hochschulen mit ihren „Best Graduates“ in Modedesign den Vorlauf der Fashionweek bestreiten und damit Erwartungen aufwerfen, wie die Studenten am Ende ihrer Studien ihren eigenen Zeitgeist reflektieren. Drei Schauen mit je drei Hochschulen sind ein ausgiebiges Programm, bei dem unzählige Gestaltungsstyles in schneller Folge letztendlich nicht nur Absolventinnen und Absolventen vorstellen, sondern auch Lehrkonzepte
Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth
Auch diese Saison zeigten Designer der Boutiquen im schönen Quartier 206 in der Friedrichstrasse mit einem eigenen Showformat ihre aktuellen Kollektionen, in einem Reigen aus 13 Schauen in drei Blöcken. Vertreten sind kleinere, aber durchaus nicht unbekannte Atelier-Labels – vorwiegend aus dem Osten, besonders Polen, aber auch aus dem Westen.
Bilder: Andreas Hofrichter
Text: Gerhard Paproth
Der Goodie-Bag bezeichnete sich schon vor der Schau als Materialrecycling, später in der Darbietung wies dann noch ein Pappschild auf „Ananasleder“ (ein Erntenebenprodukt) bei den Röcken hin – immerhin tut sich was bei der Entwurfskonzeption bei Marina Hoermanseder in Sachen Ökobewusstsein. Denn der erste Eindruck täuscht, wenn man die discomäßigen Teile, deren Oberflächen wie Kunststoffmaterialien aussehen, als dominierenden im Kopf behält.
Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth
Wir freuen uns ja stets, wenn neue Namen im Fashionweekprogramm auftauchen, gerade angesichts des Umstandes, dass die Zahl der Schauen schrumpft und die Bemühungen um Nachwuchs beschworen werden. Cashmere Victim ist ein neues Label im Programm und der Name verspricht eine Ode an die Sinnlichkeit.
Text und Bilder: Gerhard Paproth
Eine etwas ungewöhnliche Fashion-Location: Durch die Restaurantküche gelangt man ins Crackers – die schicke, etwas versteckte Bar (bzw. das Restaurant) an der Friedrichstrasse wurde in eine Laufstegkonstellation umgeräumt und mit kleiner Hinzufügung ergänzenden Lichts und freundlicher Weinverkostung war der Ort für eine kleine Modenschau angemessen ausgestaltet. Die war dann eher für Insider-Publikum
Bilder: Andreas Hofrichter
Text: Gerhard Paproth
Lena Hoscheks Kollektion ARTISAN PARTISAN kommt mit einer scheinbaren Endgültigkeit daher: Früher oft unentschieden zwischen Folklore, 50s, Erotiktouch und floralen Spielereien und mit wechselnden Akzenten, kommt die Kollektion Herbst-Winter 2020/21 jetzt entschieden folkloristisch.
Bilder: Andreas Hofrichter
Text: Gerhard Paproth
Sie sind nach längerer Pause (seit 2012) wieder da: DSTM, mit einer „body-wear“-Kollektion und einer ungewöhnlichen Präsentation im Stil einer Tanzperformance auf dem Laufsteg mit Livemusik. Verantwortlich für die Schau waren Jen Gilpin (Inhaberin und Designerin der Marke), die Tänzer des Siciliano Contemporary Ballets, das auf sexuelles Selbstverständnis focussiert ist (Choreograph: Salvatore Siciliano) und die Elektronik-Musikerin EMIKA.
Text: Boris Marberg
Bilder: Andreas Hofrichter
Fragen stellen kommt vor der Handlung des Notwendigen. Die Designerin präsentierte ihre neue Herbst- und Winterkollektion für das Jahr 2020 wieder im Rahmen der Berliner Fashion Week im Kraftwerk Berlin, einem ehemaligen Heizkraftwerk und angesagten Ort für avantgardistische Veranstaltungen. Gerade diese Umgebung passt als Kontrast sehr gut zu der neuen Kollektion von Rebekka Ruétz, die diese Fragen aufgreift.
Bilder: Andreas Hofrichter
Text: Gerhard Paproth
Vier südafrikanische Kollektionen bestritten die Eröffnungsschau der Berliner Fashionweek Herbst-Winter 2020, gesponsert von Mercedes Benz im Rahmen seines besonderen Förderprogramms. Und legten damit die Latte zu erwartender Standards und designerischer Haltungen ziemlich hoch.
Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth
Die Stylistin und Co-Gründerin des Fashion Council Germany Claudia Hofmann war wieder die Schlüsselfigur der beeindruckenden Schau der „Alternativen“. Sie hatte eine Folge von 51 Multi-Label-Looks aus über 80 nachhaltigen Designerkollektionen, die auf der Neonyt-Messe vertreten sind, zusammengestellt, eine Schau, die aus oft sehr banalen Alltagsdesigns etwas Besonderes herauskehrte.
London Fashion Week – Spring/Summer 2020 – Ready-to-Wear
Bilder: Andreas Hofrichter