PLATTE – Bondy im Paradiesgärtchen

PLATTE – Bondy im Paradiesgärtchen

MBFW aw 22, die Platte.Berlin, Memhardstrasse

Bilder und Text: Gerhard Paproth

 

Das Label Bondy der Jungdesignerin Judith Bondy gibt es seit 2018 mit ein bis zwei kleinen Kollektionen jährlich (hier quasi als alternativer Nachschlag zur Fashionweek) mit Kleidung, Schmuck und Accessoires. Da entsteht ein kleiner, bunter, fast willkürlicher Kosmos mit meist romantisch verspielten Kleidungsstücken und auch neopoppigen oder entfernt an Fetischszene erinnernden Teilen, die mittlerweile eine eigene Modeströmung bilden und sich auch frei untereinander mischen, wie wir schon bei der Platte-Look-Schau gesehen haben.

SUSUMU AI – A Touch of Japan-Lifestyle

SUSUMU AI – A Touch of Japan-Lifestyle

MBFW aw 22, Quartier 205

Text und Bilder: Gerhard Paproth

 

Susumu Ai öffnete während der Fashionweek einen temporären Showroom mit elf Outfits, die den Stil und die aktuelle Kollektion repräsentieren. Das noch relativ junge Label von dem Paar Keiho und Alisa Menkhaus möchte eine Verbindung schaffen zwischen japanischem Modestyle und europäischem, und zwar auf eher alltäglich tragbaren Niveau.

Der Berliner Salon im Dämmerungsmodus

Der Berliner Salon im Dämmerungsmodus

MBFW aw 22, Kraftwerk

Text: Gerhard Paproth

Bilder: Andreas Hofrichter

 

Er war einmal eine strahlende Sonne über der Berliner Fashionweek, die stand für potentiellen Nachwuchs, für mögliche Strahlkraft deutschen und Berliner Modedesigns und gewissermassen auch für einen gewissen Stolz darauf. Der Berliner Salon, die einst wesentlich von Vogue ins Leben gerufene Veranstaltung mit viel Eleganz und repräsentativem Drumherum, vegetiert nun im Dämmerlicht in der groben Betonkonstruktion des Kraftwerkes vor sich hin und scheint als Randunterhaltung der wenigen verbliebenen Schauen nun ein kümmerliches, mühselig erhaltenes Dasein zu fristen.

Jean Gritsfeldt: A State of the Art

Jean Gritsfeldt: A State of the Art

MBFW aw 22, Kraftwerk

Bilder: Andreas Hofrichter

Text: Gerhard Paproth

 

Der Designer Jean Gritsfeldt aus der Ukraine konnte nicht kommen und auch seine spezielle Kollektion nicht liefern. Innerhalb einer Woche haben 30 Freiwillige sie als Duplikat produziert, sie erschien als letzte Schau des offiziellen Schauenplans  mit etwas Verspätung (weil die geplante Livezuschalte aus der Ukraine nicht klappte) in sehr überzeugender Inszenierung.

Rebekka Ruétz: Freiheit des Widerspruches

Rebekka Ruétz: Freiheit des Widerspruches

MBFW aw 22, Kraftwerk

Bilder: Andreas Hofrichter

Text: Gerhard Paproth

 

Das Credo des Schaffens von Rebekka Ruétz bleibt unverändert: alles ist möglich, die Gestaltung ist frei. Und: Gegensätzlichkeiten frappieren. Möglichst offensiv, respektlos, impulsiv und laut. Der Effekt des Unvereinbaren überrascht und dokumentiert eine gewisse Unverfrorenheit und damit auch Freiheit. Das ist das Potential, welches die Designerin ihrer weiblichen Fanschaft mit Mode anbietet.

Danny Reinke: Devil’s Delight

Danny Reinke: Devil’s Delight

MBFW aw 22, Kraftwerk

Bilder: Andreas Hofrichter

Text: Gerhard Paproth

 

Wenn ein Designer wie Danny Reinke seine Kollektion „Devil’s Delight“ nennt, ist das mit Vorsicht einzuordnen und auch als mutiger Titel, wenn man dann die Schau sieht. Denn die vorgeführte „Hölle“ ist eher ein besänftigender Spaziergang über den rauen Catwalk,

Esther Perbandt – L’Atelier Dream Machine

Esther Perbandt – L’Atelier Dream Machine

MBFW aw 22, Kraftwerk

Bilder: Andreas Hofrichter

Text: Gerhard Paproth

 

Lange hat man nichts gesehen von Esther Perbandt, jetzt ist sie wieder da. Schleichend und behutsam hat sich die Marke verändert, musste sie ja auch, die Urprungsära von Postpunk, Goth und Post-Industrial ist ja längst vorbei. Immerhin gezielt zum Eleganteren hin, was im Hinblick auf die Startkonstellation vielleicht etwas verquer anmutet, aber grudsätzlichen Gestaltungsstilismen ist die Designerin schon treu geblieben. Besonders dem Schwarz.

Sofia Ilmonen: nachhaltig und romantisch

Sofia Ilmonen: nachhaltig und romantisch

MBFW aw 22, Kraftwerk

Bilder: Andreas Hofrichter

Text: Gerhard Paproth

 

Schon in den vergangenen Saisons lud die Mercedes Benz einen Sieger des vorhergehenden Hyères-Festivals für die Eröffnungsveranstaltung der offiziellen Fashionweek-Veranstaltungsreihe nach Berlin ein, für aw 2022-23 ist das die Gewinnerin des (neuen) Preises „Mercedes-Benz Eco-Responsible Collection Award“. Mit der Schau hat die Jungdesignerin aus Helsinki ihre Kollektion etwas erweitert unter Beibehaltung ihres gestalterischen Grundprinzips.

PLATTE – Plattform der Exoten

PLATTE – Plattform der Exoten

MBFW aw 22, die Platte.Berlin, Memhardstrasse

Bilder: Andreas Hofrichter

Text: Gerhard Paproth

 

Inklusion, Nachhaltigkeit, Innovation und Transparenz sind die zentralen Schlagworte, mit denen die PLATTE.Berlin angetreten ist – zuerst liest sich das wie halbhohle Werbeformeln aus dem Generationen-Sprech, aber schon vor und während der Veranstaltung kann man erkennen, dass dahinter echte Haltung und echte Bemühung stehen, sich in laute, sichtbare Form zu gießen. Vom Veranstalter und vom Publikum.

Berliner Salon im Kraftwerk – ein Nachwort

Berliner Salon im Kraftwerk – ein Nachwort

Berliner Salon ss2022, Berlin Kraftwerk

 

Text und Bilder: Gerhard Paproth

 

Wie stets ist das Programm des Berliner Salons gut ausgesucht und bildet letztlich sehr viel besser ab, was gehobenes Design deutscher Modemacher hervorbringen, als das sonstige Fashionweek-Programm. Der Ort ist allerdings suboptimal dafür, die raue Schale des Kraftwerks kann mit dem schönen Kronprinzenpalais nicht konkurrieren.

Isabel Vollrath: Tiger and Venus

Isabel Vollrath: Tiger and Venus

Isabel Vollrath ss2022, Berlin Kraftwerk

 

Text: Gerhard Paproth

Bilder: Boris Marberg

 

Der Dschungel ist ein Ort unserer Sehnsucht und zu Orten der Sehnsucht hat Isabel Vollrath auch gerne ein inspirerendes Verhältnis.

Elfen stadtfein

Elfen stadtfein

Danny Reinke ss2022, Berlin Kraftwerk

 

Text: Gerhard Paproth

Bilder: Boris Marberg

 

Wenn es einen Designer gibt, dessen Arbeiten fast immer das schöne Gefühl von Frühling, milder Luft, besonnter Landschaft und blütenbestandenen Wiesen vermitteln, dann ist das wohl Danny Reinke.

Hochschulen und Nachwuchspreise

Hochschulen und Nachwuchspreise

Neo. Fashion mit Best Graduates Show Berlin, 2021

Text: Gerhard Paproth

Bilder: Boris Marberg

 

Mit der Pandemie wurden bekanntlich gerade Schüler und Studenten vor neue und besondere Herausforderungen gestellt. Es erweist, oder vielmehr bestätigt sich, dass effektive Ausbildung mit sozialen Bindungen und selbstständiger Motivation verknüpft ist und während das bei normalen Bedingungen so selbstverständlich gelebt wird, treten diese Aspekte in der Isolation plötzlich deutlich hervor.

Preface MBFW ss2022

Preface MBFW ss2022

Eine kleine Vorbetrachtung

 

Text & Artikelbild: Gerhard Paproth

 

Erfahrungsgemäß kann man schon im Vorfeld spüren, wo es lang gehen wird mit der jeweils anstehenden Fashionweek Berlin, organisationsmäßig, richtungsmäßig und programmmäßig.

Digitale Fashionweek aw2021 – 3. Tag

Digitale Fashionweek aw2021 – 3. Tag

MB Fashionweek Berlin AW2021, Digitalübertragungen

 

Text: Gerhard Paproth
Bilder: Screenshots aus den youtube-live-Videos

 

Der dritte Tag hatte, abgesehen von dem wundervollen Videoclip von Rebekka Ruétz, nur wenige Highlights zu bieten. Nicht zuletzt deshalb, weil die meisten Designer auf Live-Shows verzichteten und stattdessen vorbereitete Videofilmchen eingespielt haben. Das sorgt zwar für eine eigene, leichter zu kontrollierende Qualität, rückt aber noch weiter ab von dem Live-Feeling, das die eigentliche Atmosphäre der Fashionweeks besonders macht.

Digitale Fashionweek aw2021 – 2. Tag

Digitale Fashionweek aw2021 – 2. Tag

MB Fashionweek Berlin AW2021, Digitalübertragungen

 

Text: Gerhard Paproth

Bilder: Screenshots aus den youtube-live-Videos

 

Es macht nur begrenzt Sinn, über alle Schauen und Präsentationen ausführlich hier zu berichten, wo jeder sie auch selbst im Netz abrufen kann. Dabei sind die Beiträge unterschiedlich gut, bei den Schauen nicht zuletzt auch wegen der Kamera- und Schnittarbeiten, wegen der Beitragskonzepte und nicht zuletzt wegen der Protagonisten selbst. Viele Talk-Formate sind dabei und die reichen von eher belanglosem Geplauder bis zu sehr aufschlussreichen Erzählungen von Werdegängen und Modepolitik.

Tom van der Borght – Wenn Mode richtig Spass macht

Tom van der Borght – Wenn Mode richtig Spass macht

Berlin, MBFW AW2021, Kraftwerk Digitalübertragung

 

Text: Gerhard Paproth

Bilder: bereitgestellt vom Presseservice

 

Die Entscheidung, mit dem Hauptpreis-Gewinner des Modefestivals von Hyères die Fashionweekschauen zu eröffnen, ist wie schon in den Saisons zuvor eine kluge Markierung zum State of the Art. Und es wird auch offenkundig, was die dortige, hochkompetente Festival-Jury als avantgardistisch einstuft: Spass an Modegestaltung steht an erster Stelle, zeitgemäßes Schaffensbewusstsein muss dahinter als Basic deutlich erkennbar sein.

Berliner Salon – Schneller Durchmarsch

Berliner Salon – Schneller Durchmarsch

Berlin, MBFW aw2021, Kraftwerk

 

Text: Gerhard Paproth

Bilder: Offizielles Pressematerial (MBFW) und Screenshots Liveshow

 

Es ist schon wunderbar, dass der Berliner Salon wieder belebt wurde und auch dass er als Installation real aufgebaut wurde. Mit der Filmdokumentation kommen ein paar Erläuterungen der Designer dazu, kurz eingeblendet in die Doku (früher stand der Designer für Fragen live daneben), aber die Verluste sind erheblich größer als genutzte Vorteile.

MBFW aw21 – weltanschaulich progressiv?

MBFW aw21 – weltanschaulich progressiv?

Berlin Fashionweek AW2021, Präsentationen im Internet

 

Text: Gerhard Paproth

 

Ein geradliniger Blick auf die Fashionweek Berlin AW2021 ist (noch) nicht möglich aber aus dem Vorfeld gerade darum sehr spannend:
Geschäftsmäßig ist ein großer Teil zur Messe nach Frankfurt gegangen, das focussiert vorteilhafterweise den Blick auf Inhalte und Ausdrucksformen.
Wenn man die Vorankündigungen, die die Neuausrichtung propagieren,  interpretiert,

Die 20er – eine neue Dekade

Die 20er – eine neue Dekade

Messe Neonyt – Die 20er – eine neue Dekade – was erwarten wir und was wird sein?

Text & Bilder: Boris Marberg

Auf dem Flughafengelände Tempelhof fand im Januar im Rahmen der Berliner Modewoche die Messe Neonyt statt. Ausgerichtet auf ökologische Mode wurden, neben einer im Kraftwerk präsentierten Schau, viele kleine Veranstaltungen platziert, die sich um den gesamten Bereich von „nachhaltiger Mode“ drehten.

Neo.Fashion. – Fashion for Future? (pt.III) Hochschule Hannover

Neo.Fashion. – Fashion for Future? (pt.III) Hochschule Hannover

Berlin Fashionweek AW2020, Vienna House Andel´s

Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth

 

An der Hochschule Hannover ist der Studiengang Modedesign Teil einer Gruppe von insgesamt 15 Masterstudiengängen (Medien, Information, Design) und stellt die Aspekte Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Ethik als inhaltliche Schwerpunkte heraus. Im Rahmen dessen fordert sie die „Entfaltung individueller Handlungsspielräume und Entscheidungsfreiräume“ für selbstbestimmte Gestaltung.
Besonders erwähnt wird bei der Selbstbeschreibung eine Spezialisierungsoption auf nachaltige Designstrategien, auf Männermode und auf geschlechterübergreifende Enby-Mode (nonbinary).

Neo.Fashion. – Fashion for Future? (pt.II) Schneeberg

Neo.Fashion. – Fashion for Future? (pt.II) Schneeberg

Berlin Fashionweek AW2020, Vienna House Andel´s

Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth

 

Die „Angewandte Kunst Schneeberg“ in Zwickau versteht sich als möglichst offene Hochschule mit vielen persönlichen und experimentellen Freiräumen einerseits und gleichzeitiger Focussierung auf praxisorientierte Professionalität andererseits. Damit ist sie thematisch offener aufgestellt als pointiert soziologisch reflektierende Hochschulen und in den Ergebnissen entsprechend breiter gefächert.

Neo.Fashion.: Fashion for Future? (pt.I) HAW Hamburg

Neo.Fashion.: Fashion for Future? (pt.I) HAW Hamburg

Berlin Fashionweek AW2020, Vienna House Andel´s

Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth

 

Es hat schon eine innere Logik, dass die Schauen der deutschen Hochschulen mit ihren „Best Graduates“ in Modedesign den Vorlauf der Fashionweek bestreiten und damit Erwartungen aufwerfen, wie die Studenten am Ende ihrer Studien ihren eigenen Zeitgeist reflektieren. Drei Schauen mit je drei Hochschulen sind ein ausgiebiges Programm, bei dem unzählige Gestaltungsstyles in schneller Folge letztendlich nicht nur Absolventinnen und Absolventen vorstellen, sondern auch Lehrkonzepte

Quartier 206: Partyamazone meets Alberich

Quartier 206: Partyamazone meets Alberich

Quartier 206 Fashionweek Berlin, aw2020, Friedrichstrasse

Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth

 

Auch diese Saison zeigten Designer der Boutiquen im schönen Quartier 206 in der Friedrichstrasse mit einem eigenen Showformat ihre aktuellen Kollektionen, in einem Reigen aus 13 Schauen in drei Blöcken. Vertreten sind kleinere, aber durchaus nicht unbekannte Atelier-Labels – vorwiegend aus dem Osten, besonders Polen, aber auch aus dem Westen.

Marina Hoermanseder: Show mit Niveau

Marina Hoermanseder: Show mit Niveau

Berlin Fashionweek AW2020, Neuzeit Ost

Bilder: Andreas Hofrichter
Text: Gerhard Paproth

 

Der Goodie-Bag bezeichnete sich schon vor der Schau als Materialrecycling, später in der Darbietung wies dann noch ein Pappschild auf „Ananasleder“ (ein Erntenebenprodukt) bei den Röcken hin – immerhin tut sich was bei der Entwurfskonzeption bei Marina Hoermanseder in Sachen Ökobewusstsein. Denn der erste Eindruck täuscht, wenn man die discomäßigen Teile, deren Oberflächen wie Kunststoffmaterialien aussehen, als dominierenden im Kopf behält.

CASHMERE (is) VICTIM

CASHMERE (is) VICTIM

Berlin Fashionweek AW2020, Kraftwerk

Bilder: Boris Marberg
Text: Gerhard Paproth

 

Wir freuen uns ja stets, wenn neue Namen im Fashionweekprogramm auftauchen, gerade angesichts des Umstandes, dass die Zahl der Schauen schrumpft und die Bemühungen um Nachwuchs beschworen werden. Cashmere Victim ist ein neues Label im Programm und der Name verspricht eine Ode an die Sinnlichkeit.

Boscana x Gitta Banko Fashion Show – Neue Kulturaspekte für Berlin

Boscana x Gitta Banko Fashion Show – Neue Kulturaspekte für Berlin

Berlin Fashionweek aw2020, Crackers, Friedrichstrasse

Text und Bilder: Gerhard Paproth

 

Eine etwas ungewöhnliche Fashion-Location: Durch die Restaurantküche gelangt man ins Crackers – die schicke, etwas versteckte Bar (bzw. das Restaurant) an der Friedrichstrasse  wurde in eine Laufstegkonstellation umgeräumt und mit kleiner Hinzufügung ergänzenden Lichts und freundlicher Weinverkostung war der Ort für eine kleine Modenschau angemessen ausgestaltet. Die war dann eher für Insider-Publikum

Lena Hoschek: Folklore à la Carte

Lena Hoschek: Folklore à la Carte

Berlin Fashionweek AW2020, Kraftwerk

Bilder: Andreas Hofrichter

Text: Gerhard Paproth

 

Lena Hoscheks Kollektion ARTISAN PARTISAN kommt mit einer scheinbaren Endgültigkeit daher: Früher oft unentschieden zwischen Folklore, 50s, Erotiktouch und floralen Spielereien und mit wechselnden Akzenten, kommt die Kollektion Herbst-Winter 2020/21 jetzt entschieden folkloristisch.

DSTM – Sinnlichkeit als Statement

DSTM – Sinnlichkeit als Statement

Berlin Fashionweek AW2020, Kraftwerk

Bilder: Andreas Hofrichter
Text: Gerhard Paproth

 

Sie sind nach längerer Pause (seit 2012) wieder da: DSTM, mit einer „body-wear“-Kollektion und einer ungewöhnlichen Präsentation im Stil einer Tanzperformance auf dem Laufsteg mit Livemusik. Verantwortlich für die Schau waren Jen Gilpin (Inhaberin und Designerin der Marke), die Tänzer des Siciliano Contemporary Ballets, das auf sexuelles Selbstverständnis focussiert ist (Choreograph: Salvatore Siciliano) und die Elektronik-Musikerin EMIKA.

rebekka ruétz – Ein Land in dem Milch und Honig floss

rebekka ruétz – Ein Land in dem Milch und Honig floss

Berliner Fashionweek AW2020, Kraftwerk

Text: Boris Marberg
Bilder: Andreas Hofrichter

 

Fragen stellen kommt vor der Handlung des Notwendigen. Die Designerin präsentierte ihre neue Herbst- und Winterkollektion für das Jahr 2020 wieder im Rahmen der Berliner Fashion Week im Kraftwerk Berlin, einem ehemaligen Heizkraftwerk und angesagten Ort für avantgardistische Veranstaltungen. Gerade diese Umgebung passt als Kontrast sehr gut zu der neuen Kollektion von Rebekka Ruétz, die diese Fragen aufgreift.